Kraftwerk eröffnen Tour de France

Kraftwerk (foto: warner music)

Mit einem Open-Air-Konzert im Ehrenhof eröffnen Kraftwerk am 1. Juli 2017 beim »Grand Départ« in Düsseldorf die diesjährige Tour de France.

Dieser Tage wurde bereits das Video »Tour de France« zum gleichnamigen Single-Edit erstmals auf allen Medien-Portalen veröffentlicht. Als Download und Stream ist die Single seit heute erhältlich. Und am morgen, am 1. Juli, – zum Grand Départ des bekanntesten Radrennens der Welt in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt Düsseldorf – geben Kraftwerk ein 3D-Open-Air-Konzert im Ehrenhof.

Die Verbindung zwischen Kraftwerk und  der Tour reicht weit zurück. Bereits 1983 erschien die Single »Tour de France«, ein Titel, der jahrelang als Indikativ der TV-Übertragungen verwendet wurde. Zur Tour de France 2003 präsentierten die Radsport-Aficionados das Konzeptalbum »Tour de France Soundtracks«, ein Album, das bis an die Spitze der Charts stieg.

Am 26. Mai dieses Jahres veröffentlichten Kraftwerk 3-D DER KATALOG, die umfassende, live eingespielte Werkschau all ihrer Meisterwerke. Eine Woche später platzierte sich dieses Opus Magnum – erschienen auf Blu-Ray, DVD, Vinyl, CD und als Download – auf Platz vier der offiziellen deutschen Charts »Top 100 Album«. Die Live-Dokumentation ihrer Multi-Media-Auftritte waren und sind Thema der ausgedehnten Konzertreise der Band durch Konzertgebäude und Museen dieser Welt.

Meist wird bei den Auftritten ein Album komplett präsentiert, so auch diesmal beim Open-Air-Konzert im Düsseldorfer Ehrenhof, jenem geschichtsträchtigen Gebäudeensemble in unmittelbarer Nähe zum Rhein. Die Tour de France-Aufnahmen aus 3-D DER KATALOG werden natürlich Teil der 3D-Inszenierung sein.

Kraftwerk  – das sind, Stand heute, fast fünf Jahrzehnte Musikgeschichte. In den frühen 1970er Jahren entwickelten die Urväter von Electro, Hip Hop, Synthie-Pop, Minimal und Techno in den Kling Klang-Studios den Soundtrack des digitalen Zeitalters. Das Multi-Media-Gesamtkunstwerk Kraftwerk war – musikalisch wie optisch – die Zukunft. »Wir schaffen«, sagt Ralf Hütter, »unsere eigenen Bilder und springen durch ganz verschiedene Kunstgattungen. Wir machen immer alles alleine. Film, Foto, Grafik, Design. Musik«.

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