Kino: Thor: Tag der Entscheidung

Thor - Tag der Entscheidung (foto: marvel)

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8 Marvel Studios

8

Marvel, Marvel und kein Ende: Der Comic-Gigant beschert seinem Gott des Donners in „Thor 3: Tag der Entscheidung“ seinen dritten Solo-Lauf. Der Streifen kommt in einer spektakulären 3D-Fassung daher.

Thor (Chris Hemsworth) steckt mächtig in Schwierigkeiten. Der Donnergott wird auf der anderen Seite des Universums von einem irren Gladiatoren-Promoter (Jeff Goldblum) gefangen gehalten. Ohne seinen mächtigen Hammer Mjölnir scheint eine Flucht nahezu ausgeschlossen. Dabei hat der Gute mächtig Zeitdruck. Denn nach dem Tod seines Vaters Odin (Anthony Hopkins) ist die ebenso mächtige wie erbarmungslose Hela (Cate Blanchett), die nach jahrtausendelanger Gefangenschaft aus ihrem Gefängnis freigekommen ist, drauf und dran, Ragnarok einzuleiten, die Götterdämmerung. Die würde Thors Heimatwelt Asgard vernichten. Um das zu verhindern, setzt Thor alles daran, nach Hause zurückzukehren.

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Man könnte jetzt Mal wieder den Kulturpessimisten spielen und sich darüber auskotzen, dass im Kino gefühlt nur noch Remakes und Comic-Verfilmungen laufen. Das stimmt zwar auch, sollte man bei der Betrachtung dieses neuen „Thor“-Films aber einfach Mal ausblenden. Der kommt nämlich äußerst unterhaltsam daher, ist sogar der beste des bisherigen „Thor“-Franchise. Das liegt einerseits an der spektakulären Inszenierung durch Regisseur Taika Waititi, andererseits aber auch an dem guten Storytelling. Genügend funktionierendes comic relief gibt es obendrein. Und natürlich machen auch die vielen bekannten Gesichter Spaß. Neben Hemsworth, Blanchett, Hopkins und Goldblum lassen sich hier auch Idris Elba, Benedict Cumberbatch, Tom Hiddleston und Mark Ruffalo blicken. Tessa Thompson ist als ständig saufende Valkyrie aber der geheime MVP des Films.

Fazit: Sehenswert.

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