John Wick: Kapitel 2

John Wick (foto: verleih)

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John Wick kehrt aus dem Ruhestand zurück: Kapitel zwei der Geschichte des Auftragskillers liegt nun fürs Heimkino vor.

Eigentlich würde er am liebsten eine ruhige Kugel schieben: Gerade erst von seinem Rachefeldzug zurückgekehrt, möchte Ex-Auftragskiller John Wick (Keanu Reeves) endlich ein zurückgezogenes Leben mit seinem neuen Hund führen. Doch plötzlich steht Gangsterboss Santino D’Antonio (Riccardo Scamarcio) auf der Matte. Er hat eine antike Münze dabei – mit Johns blutigem Fingerabdruck darauf. Ein Schuldschein, durch den er erneut gezwungen ist, aus seinem Ruhestand zurückzukehren. An den Kodex der geheimen Killervereinigung gebunden, muss er den Auftrag annehmen, Santinos Schwester Gianna (Claudia Gerini) zu töten und diesem so zu mehr Macht zu verhelfen.

Und so reist Wick nach Rom, um seine Schuld zu begleichen. Bis an die Zähne bewaffnet eliminiert er die schwere Security und erledigt seine Aufgabe, nur um daraufhin weitaus fähigeren Gegnern gegenüber zu stehen: Der Bodyguard der toten Gianna, Cassian (Common), trachtet John nach dem Leben und auch Santino D’Antonio setzt ein hohes Kopfgeld auf den Killer seiner Schwester aus.

Nach New York geflüchtet und unter ständigem Beschuss konkurrierender Killer, sucht Wick Hilfe beim geheimnisvollen Bowery King (Laurence Fishburne) und dessen Obdachlosen-Netzwerk. Eine Spur aus Leichen und Verwüstung hinter sich lassend, schafft er es schließlich, den Verursacher allen Übels auszuschalten, bricht damit jedoch die wichtigste Regel der Organisation: In den Continental-Hotels dürfen keine Geschäfte erledigt werden. Durch die Missachtung des Killer-Kodex gilt Wick nun als vogelfrei …

Schon ein bisschen paradox, dass ausgerechnet die Geschichte eines Auftragskillers die Karriere von Keanu Reeves wiederbelebt hat. So geschehen mit dem ersten „John Wick“-Teil 2014. Die Rolle passt ja auch wie die Faust aufs Auge, das Ganze war völlig mit Recht ein Kassenschlager. Und so verwundert es nicht, dass der Zuschauer hier nun mit einem zweiten Teil konfrontiert wird. Der punktet weniger durch eine ausgebuffte Story als vielmehr durch die perfekt, ja geradezu kunstvoll inszenierten Kampf-Choreografien und die überzeugenden Darsteller. Gun-Fu wie man es schätzt. Dem Vernehmen nach plant Regisseur Chad Stahelksi schon einen dritten Teil, in dem die Vorgeschichte John Wicks vertieft werden soll.

Fazit: Gelungene Action.

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