Jack White entschuldigt sich bei Meg White und den Black Keys

The White Stripes (Foto: Wikipedia/Foto: Fabio Venni)

The White Stripes (Foto: Wikipedia/Foto: Fabio Venni)

In einem offenen Brief auf seiner Webseite hat sich Jack White für seine jüngsten Kommentare gegenüber den Black Keys und seiner früheren White-Stripes-Partnerin Meg entschuldigt.

Jack White war in letzter Zeit in aller Munde. In einem Interview mit dem Musikmagazin Rolling Stone hatte der Sänger, dessen neues Solo-Album „Lazaretto“ noch in diesem Monat veröffentlicht werden soll, nämlich kräftig ausgeteilt. Gleich mehrere Bands und alte Weggefährten bekamen dabei ihr Fett weg. Dafür hat sich White nun in einem offenen Brief auf seiner Webseite entschuldigt, vor allem bei den Black Keys, Duffy, Adele, Lana Del Rey und Meg White.

An Dan Auerbach (The Black Keys) schrieb White etwa: Meine privaten Briefe kamen an die Öffentlichkeit aus einem Grund, den ich nicht verstehe. Sie enthalten Kommentare, die Teil eines Zusammenhangs sind, der nicht einfach zu erklären ist und sehr privater, persönlicher Natur ist. Er wünsche der Band Erfolg und ihrem Plattenlabel „Nonesuch“  alles Gute. „Ich weiß, wie schwierig es ist, die Aufmerksamkeit auf eine Zwei-Mann-Band mit einer Plastik-Gitarre auf sich zu ziehen und hoffe, dass ihre Platten in den Top Ten der Charts bleiben.“.

Lana Del Rey, Duffy und Adele wurden von White in dem RS-Interview ebenfalls hart angegangen. Ihnen unterstellte der Sänger, dass sie wohl nie den Erfolg gehabt hätten, wenn Amy Winehouse nicht das Zeitliche gesegnet hätte. Jack White schreibt nun, dass sie „wundervolle Performer mit großartigen Stimmen“ seien.

Ein „Sorry“ ging auch in die Richtung von White-Stripes-Mitstreiterin Meg, nachdem er gesagt hatte, dass zwischen ihm und seiner Ex-Partnerin Funkstille herrsche: Sie ist eine sehr starke Frau mit einer starken Rock-and-Roll-Präsenz und ich hatte nicht vor sie fertigzumachen, sondern wollte nur erklären, wie schwer es uns fällt aufgrund unserer sehr unterschiedlichen Persönlichkeiten zu kommunizieren.“

Eins hat der Sänger mit seinem brisanten Interview zumindest erreicht: PR für sein neues Album „Lazaretto“. Was macht da schon ein bisschen verbrannte Erde …

Text: Benjamin Fiege

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