Interrogation

Interrogation (foto: tiberius film)

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3 Tiberius Film
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Schauspielernde Wrestler? Kann funktionieren, wie die steile Hollywood-Karriere von Dwayne “The Rock” Johnson beweist. In dem Action-Thriller “Interrogation” versuchen sich nun Adam “Edge” Copeland und C.J. “Lana” Perry in dem Geschäft. Der Film liegt nun auf DVD und Blu-Ray vor.

Vor der Zentrale des FBI detoniert eine Bombe. Aufgrund der explosiven Lage in vielen Ländern geht man von einem terroristischen Anschlag aus. Die Nerven liegen blank. Doch das ist erst der Anfang. Der bald darauf gefasste Täter (Patrick Sabongui) hat noch mehr Sprengsätze in der Stadt unter seiner Kontrolle. Sofort wird FBI-Agent Lucas Nolan (Adam “Edge” Copeland) mit dem Fall beauftragt. Zusammen mit seiner Kollegin Becky (C.J. Perry) muss Lucas nun herausfinden, wo die anderen Bomben zu finden sind, bevor die nächsten Anschläge weitere unschuldige Leben kosten werden …

World Wrestling Entertainment, kurz WWE (früher WWF), setzt seit Jahren alle Hebel in Bewegung, nicht mehr als reine Wrestling-Liga, sondern als Unterhaltungskonzern wahrgenommen zu werden. Aus diesem Grund hat man auch die Produktionsfirma WWE Studios gegründet, in deren Filmen man dann meist Wrestler auftauchen lässt – sei es in Haupt- oder Nebenrollen. Das ist auch beim Action-Thriller “Interrogation” der Fall. Mit Adam “Edge” Copeland setzt man hier in der Hauptrolle auf einen großen Ehemaligen, musste der Gute doch bereits vor Jahren seine Karriere aufgrund einer schweren Nackenverletzung beenden. Den Sprung ins Schauspielbusiness hatte er schon vor WWE Studios geschafft, er war unter anderem schon in den Serien “Haven” sowie “Vikings” zu sehen. Im Ring einer der Besten und auch Charismatischsten, wirkt er in der Rolle des FBI-Agenten Lucas Nolan doch einigermaßen überfordert, deplatziert und hölzern. Den Anzugträger nimmt man Edge hier zu keiner Sekunde ab. C.J. Perry, in den WWE-Shows als böse Russin Lana unterwegs, kann in ihrer lieblos angelegten und eigentlich überflüssigen Nebenrolle ebenfalls nicht weiter glänzen. Leicht macht es ihnen das schwache, teils geradezu hanebüchene Drehbuch jedoch auch nicht. Das kommt zwar am Ende mit einem unerwarteten Plot-Twist daher, bis dahin dürften die meisten aber bereits abgeschaltet haben. Drehbuchautor Michael Finch, der auch für Blockbuster wie „Predators“, „Hitman: Agent 47“ und„American Assassin“ schrieb, hat da schon eindrucksvollere Arbeit abgeliefert.

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Fazit: Braucht man nicht.

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