Imperium

Imperium (foto: ascot elite)

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7 Ascot Elite

7

Daniel Radcliffe tauscht Potter-Frise und -Brille gegen Glatze und Bomberjacke aus: In dem nun auf DVD und Blu-Ray vorliegenden Skinhead-Thriller „Imperium“ schmuggelt er sich als unerfahrener FBI-Agent in die White-Supremacy-Szene, um eine Katastrophe zu verhindern.

FBI-Agent Nate (Daniel Radcliffe) war und ist ein Außenseiter. Ungeheuer clever zwar, aber doch auch sehr nerdig – im denkbar uncoolsten Sinne. Auch die Kollegen nehmen ihn nicht wirklich ernst. Nate wittert seine große Chance, sich zu beweisen, als seine Chefin Angela (Toni Collette) ihn damit beauftragt, sich als Undercover-Agent in die rechtsradikale Szene Kaliforniens einzuschleusen. Sie wittert großes Unheil: Es gibt Hinweise auf einen verheerenden Anschlag mit einer radioaktiven Bombe. Nate, der noch keinerlei Erfahrungen in solchen Einsätzen hat, gewinnt schnell das Vertrauen des Anführers Skins, über die er Kontakt zu einem rechtsradikalen Propagandisten findet, der als Kopf hinter dem geplanten Anschlag vermutet wird. Die Spur erweist sich jedoch als falsch. Als Nate bereits den Rückzug aus der Szene sucht, entdeckt er die wahren Verschwörer. Kann er den geplanten Anschlag jedoch noch rechtzeitig verhindern?

Mit ehemaligen Kinderstars ist das ja so eine Sache. Viele bleiben auf ewig mit ihren Rollen verhaftet und die Liste jener, die daran gescheitert sind, sich von ihnen zu emanzipieren, ist lang. Daniel Radcliffe ist aber auf dem besten Wege, auch außerhalb des Harry-Potter-Kosmos als Schauspieler ernstgenommen zu werden. „Imperium“ ist da ein weiterer Schritt in die richtige Richtung. Radcliffe gibt den FBI-Agenten, der wiederum den Skinhead mimen muss, jederzeit überzeugend.

Der jederzeit packende Thriller, der vielleicht etwas zu hastig erzählt wird und die Beweggründe der Rassisten einen Tick zu oberflächlich behandelt, um wirklich herausragend zu sein, beruht auf wahren Begebenheiten: Der Plot basiert auf der Story des FBI-Agenten Michael German, die dieser in seinem Buch „Thinking Like a Terrorist“ niederschrieb.

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Fazit: Kann man sich gut anschauen. Radcliffe überzeugt.

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