Holly Macve – Golden Eagle

Macve (foto: label)

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8 Bella Union / [PIAS] Cooperative

8

Neues von der grünen Insel: Mit „Golden Eagle“ hat die irische Singer-Songwriterin Holly Macve soeben ihr Debütalbum vorgelegt.

Die Tatsache, dass wir hier nun den Erstling der 21-jährigen Musikerin vorliegen haben, verdanken wir einem glücklichen Umstand: Entdeckt wurde die junge Musikerin von Bella-Union-Chef Simon Raymonde nämlich eher zufällig: während einer Open Mic Nacht in einem Café. Danach ging es dann recht schnell mit Aufnahmen in Newcastle, Brighton und London zusammen mit Produzent Paul Gregory (Lanterns On The Lake) voran. Und voilà: Da ist das Debüt-Machwerk nun.

Macve präsentiert darauf zehn Songs im zarten Country- und Western-Gewand, getragen von einer hypnotisierenden Stimme, die dann und wann in ihrer Schwermut doch etwas an Lana Del Rey erinnert. Das musikalische Talent wurde Macve schon früh in die Wiege gelegt, wie sie sich selbst erinnert: “My Grandad was a classical composer, and my mum sang, and she said I was singing before I was talking.“ Später machte sie sich dann auf, die Plattensammlung ihrer Mutter zu durchforsten und fand mit Bob Dylan, Leonard Cohen und Johnny Cash schon früh erste Inspirationsquellen.

Deren Melancholie hat sie sich auf jeden Fall angeeignet, wie ihren Songs mit den vielen düster-romantischen Bildern deutlich anzumerken ist.

Fazit: Gelungenes Debüt, das Lust auf mehr macht.

Anspieltipps: White Bridge, The Corner of My Mind, No One Has The Answers

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