Ghostbusters: Dan Akroyd plant dritten Teil

Das Ghostbusters-Hauptquartier (foto: wikipedia/philip reitz)

Eigentlich steckt Regisseur Paul Feig gerade mitten an den Arbeiten einer All-Female-Fortsetzung der legendären “Ghostbusters”-Reihe. Einer träumt aber von einem konventionellen dritten Teil: Dan Aykroyd.

In einem Gespräch mit dem Radiosender SiriusXM ließ Aykroyd eine kleine Bombe platzen: “Es gibt noch drei Entwürfe für eine Fortsetzung des alten Konzepts. Wir werden das Beste daraus retten und eines Tages verwenden. Jetzt soll erst einmal die neue Version gedreht werden und die Serie wiederbeleben, dann werden wir wie geplant einen eher konventionellen, dritten Teil nachlegen.”

Bisher scheiterten derlei Vorhaben auch am Widerwillen Bill Murrays, der nicht wirklich Lust zu haben schien, noch mal in die Rolle des Peter Vankman zu schlüpfen. Ob er’s diesmal tut? Sicher ist dennoch, dass bei einem etwaigen dritten Teil nicht die komplette Originalbesetzung am Start sein wird: Harold Ramis („Egon“) ist 2014 verstorben.

Seine Aussagen will Akroyd, der die Original-Reihe mit entwickelte und auch den „Ray“ mimte, übrigens nicht als Kritik am “Ghostbusterette”-Konzept verstanden wissen. Wie ein altes Auto hätte das ursprüngliche Konzept “dringend einen neuen Motor, Auspuff und Lenkung” gebraucht. “Ich bin sehr glücklich darüber, was Paul Feig plant. Es ist sehr geschmackvoll.” Auch mit der Auswahl der Schauspielerinnen – Melissa McCarthy, Kate McKinnon, Leslie Jones und Kristen Wiig – hätte Feig ein goldenes Händchen bewiesen.

Die Dreharbeiten zu Paul Feigs “Ghostbusters” sollen im Sommer beginnen, der Kinostart ist für den 22. Juli 2016 geplant.