„Get High“: Maxïmo Park und die Alltagsroutine

Maximo Park (foto: steve gullick)

Im Clip zu ihrer neuen Single „Get High (No I Don’t)“ sagen Maxïmo Park dem Alltagstrott den Kampf an.

„Get High (No, I Don’t)“ ist die nächste tanzbare Nummer aus dem am 21. April erscheinenden Album „Risk To Exist“ der Briten Maxïmo Park. Der Song beschäftigt sich mit den giftigen Ideen eines Nigel Farages, die immer weiter in die Mainstream-Politik vordringen. Er zeigt die Quintessenz von „Risk To Exist“: einen scharfen Verstand, emotionale Überzeugung und instinktiver Energie. Im Video zum Song bietet der Tänzer und Choreograph Robby Graham eine spektakuläre Performance. Von den Regisseuren James & James in einem an Dogma-Filme erinnernden Stil inszeniert, wird die Geschichte von Grahams Protagonisten Stück für Stück entwirrt und lässt dessen schlauchende Alltagsroutine in einem zerstörerischen Finale implodieren.

Maxïmo Park Frontmann Paul Smith erzählt: „Der Song handelt von Widerstand im Angesicht von Wiederholung und Zwang. Das Video spiegelt dies in Verbindung mit dem hektische Groove der Musik, bis die Belastungsgrenze des Protagonisten erreicht wird, wunderbar wider.“

Die Regisseure James & James wiederum erklären: „Es brauchte ungefähr dreißig Minuten nach Hören von „Get High (No I Don’t) bis die Idee einer Person, die gegen die Strukturen der Gesellschaft innerhalb einer Choreographie rebelliert, aufkam. Eine Choreographie, die synchron zum Beat der Normalität beginnt und dann zunehmend aus dem Takt und aus der Kontrolle gerät bis hin zur völligen Zerstörung des Sets.“

„Get High (No I Don’t)“ ist Teil des kommenden sechsten Album „Risk To Exist“ von Maxïmo Park, einer Sammlung unwiderstehlicher Songs über Wut, Hoffnung, Widerstand und über all dem stehend Empathie. Das Album ist auch eine musikalische Weiterentwicklung mit einer erstmalig eingesetzten Bläser-Sektion und dem neuen Bassisten Paul Rafferty von Hot Club de Paris. „Wir haben uns auf subtile Art und Weise verändert“, sagt Smith. „Es fühlte sich nach dem richtigen Zeitpunkt an den Arrangements etwas mehr Raum zu lassen. Viele unserer Songs bersten vor Ideen und mit jeder neuen Platte brechen wir unsere eigenen Regeln. Wir wollten mit den Melodien die Unmittelbarkeit der Texte verdeutlichen. Dabei haben uns Künstler wie Prince oder Stevie Wonder indirekt bei den Arbeiten zum Album beeinflusst.“

„Risk To Exist“ wurde von Tom Schick (Wilco, Beck, White Denim) in Zusammenarbeit mit der Band in dessen Studio The Loft produziert. Mit von der Partie war auch Mimi Parker von der gefeierten US-Band Low, deren warme Stimme bei fünf Songs auf dem Album zu hören ist, unter anderem auf dem Titel-Track „Risk To Exist“.

Mit den Auftritten beim Hurricane und Southside Festival stehen auch zwei deutsche Konzerttermine im Kalender der Band.

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