Fifty Shades Of Grey – Gefährliche Liebe

Fifty Shades (foto: universal)

Our Rating

3 Universal

3

Das „Fifty Shades Of Grey“-Franchise geht mit „Gefährliche Liebe“ in die zweite Runde. Jetzt ist der Streifen fürs Heimkino erhältlich. Neben der Kinofassung enthält die Unmaskierte Version auch eine unzensierte Version, die knapp 13 Minuten länger als die Original-Kinofassung ist.

Als der verletzte Christian Grey (Jamie Dornan) versucht, Anastasia Steele (Dakota Johnson), die keine Studentin mehr ist, sondern Lektorin, zurückzugewinnen, fordert diese eine neue Vereinbarung, bevor sie ihm eine neue Chance gewährt. Noch während die beiden anfangen, Vertrauen und Stabilität aufzubauen, holen die Schatten aus Christians Vergangenheit das Paar ein. Jack Hyde (Eric Johnson) und Elena Lincoln (Kim Basinger) verdichten die Geschichte und setzen alles daran, die Hoffnungen des Paares auf eine gemeinsame Zukunft zu zerstören.

Hach. Schon vom ersten Teil war ich – zugegeben – kein Fan. „9 1/2 Wochen“ für Arme. Die Stimmung der – auch nicht wirklich großartigen – Bücher hatte sich damals zu keiner Zeit auf den Zuschauer übertragen. Das Franchise wirkte zu steril, zu glatt, kantenlos. Die Hauptdarsteller hatten einfach nicht die nötige Chemie. Bestraft wurde hier eigentlich nur der Zuschauer, und das nicht auf eine erotische Art und Weise. Viel geändert hat sich im zweiten Teil nicht. Die Schwächen sind dieselben, nur noch ausgeprägter. Der Plot ist langweilig, die Hauptdarsteller harmonieren nicht, die Charaktere scheinen selbst den Filmemachern egal und die Sex-Szenen wirken arg gekünstelt, viel zu sauber, weil der Spagat zwischen FSK 16 und dem eigentlichen Sadomaso-Thema nicht geschafft wird. Ein Nein wäre die richtige Antwort gewesen – nicht nur von Anastasia, sondern auch vom Zuschauer.

Fazit: Ein Film, den man sich eigentlich nur ironisch anschauen kann.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.