Fats Domino ist tot

NEON GHOSTS

Rock-n-Roll-Pionier Fats Domino ist tot. Der Sänger („Blueberry Hill“) starb im Alter von 89 Jahren in seiner Heimatstadt New Orleans.

Domino war einer der ersten Musiker, die in die illustre Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen wurden. Verdient, ob großartiger Hits wie „Blueberry Hill“, „I’m Walkin‘,“ „Blue Monday“ und „Walking to New Orleans“. Viele seiner großen Songs verfasste er mit dem Produzenten Dave Bartholomew. Die beiden bildeten eines der erfolgreichsten Songwriter-Teams aller Zeiten. Ihr Einfluss ist grenzenlos. Elvis schwärmte seinerzeit in höchsten Tönen vom guten Fats. Und die Beatles widmeten ihm „Lady Madonna“.

Domino, Jahrgang 1928, setzte sich schon in jungen Jahren mit dem Piano auseinander, als Teenie war er in den Bars von New Orleans als Pianist unterwegs. Seine erste Single veröffentlichte er 1949: „The Fat Man“, eine der ersten Rock-Aufnahmen und eine für Domino richtungsweisende, stilprägende Scheibe. In den fünziger Jahren landete er schließlich Erfolg um Erfolg – wenn auch keine Nummer-eins-Single -, ehe sein Stern dann in den sechziger Jahren zu sinken begann. Dennoch nahm er noch bis ins hohe Alter Musik auf.

Sein Leben war nicht frei von Schicksalsschlägen: 2005 nahm Hurricane Katrina ihm und seiner Frau jeglichen Besitz. Domino ließ sich aber nicht hängen, sondern erlebte danach noch Mal eine kreative Hochphase. Die Platte „Alive and Kickin'“ gilt als eine der besten, die er je aufgenommen hat.

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