Emoji – Der Film

Emoji - Der Film (foto: sony pictures)

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2 Sony Pictures

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Eine Abenteuerreise in die geheime Welt des Smartphones: Der Animationsstreifen „Emoji – Der Film“ liegt nun fürs Heimkino vor.

Textopolis ist eine geschäftige Stadt, in der alle Emojis wohnen. In dieser Welt haben alle nur einen Gesichtsausdruck – außer Gene (T.J. Miller), der vor lauter Gesichtsausdrücken förmlich platzt. Das bringt ihn in Gefahr, denn die anderen halten ihn für eine Fehlfunktion, die gelöscht werden muss. Gene ist daher fest entschlossen, so “normal” wie alle anderen zu werden und bittet seinen besten Freund Hi-5 (James Corden) und den berüchtigten Codebrecher-Emoji Jailbreak (Anna Faris) um Hilfe. Gemeinsam begeben sie sich auf eine Abenteuerreise durch die wilden Welten der Apps auf dem Smartphone, um den Code zu finden, der Gene, der eigentlich ein „Meh“-Gesicht darstellen soll, helfen kann.

Der Ansatz ist ja eigentlich ganz interessant: ein Animationsfilm, der sich spielerisch mit dem geheimnisvollen Innenleben eines Smartphones auseinandersetzt. Und zugegeben, der eine oder andere Gag sitzt hier auch. Wenn hier Spam-Mails und Internet-Trolle visualisiert werden, dann ist das schon einigermaßen lustig. Doch es sind eben nur einige wenige intelligente Momente in diesen 86 Minuten, die zu unterhalten wissen. Es ist vor allem eine Sache, die einem den Spaß am Film doch sehr verleidet: Er steckt voller Product Placement und ist in dieser Hinsicht so penetrant, dass man Eltern eigentlich davon abraten müsste, ihrem Kind zu erlauben, diesen Film anzuschauen. Das ist schade, da dieser Umstand die eigentlich positive Botschaft des Films – Be yourself! – überlagert. Und so retten auch die vielen Stars – Patrick Stewart, James Corden, Maya Rudolph, Anna Faris, Sofía Vergara und Christina Aguilera – den „Emoji“-Film nicht.

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Fazit: Nicht zu empfehlen.

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