Die Super-Cops: Allzeit verrückt

Super-Cops (foto: ascot)

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Eigentlich können die Franzosen ja Komödien. Dass aber nicht jeder Schuss ein Treffer sein kann, beweist Dany Boons neues Werk „Die Super-Cops: Allzeit verrückt“. Der Streifen liegt jetzt auf DVD und Blu-Ray vor.

Johanna (Alice Pol) ist Polizistin aus Leidenschaft. Allerdings keine sehr gute, weil sie doch immer etwas drüber ist: Sie behandelt Parksünder wie Schwerverbrecher, ringt verängstigte Opfer nieder und hilft auch mal versehentlich Bankräubern, ihre Beute im Fluchtauto zu verstauen. Kurzum: Johanna ist der Albtraum eines jeden Vorgesetzten. Dennoch ist sie geradezu besessen von dem Wunsch, zu den Super-Cops der Elite-Einheit RAID zu gehören. Um ihren Traum mit einer Prise Realität zu kurieren, verschafft ihr der Innenminister-Papa eine Probezeit bei der RAID. Übermotiviert und mit geballter Tollpatschigkeit wirft sich Johanna in ihre neue Aufgabe. Die Terror-Gang des berüchtigten „Leopard“ soll endlich unschädlich gemacht werden. Doch mit Johanna in ihren Reihen muss die RAID so einen Einsatz erstmal überleben …

Seit „Willkommen bei den Scht’is“ (2008) ist der französische Comedy-Superstar Dany Boon auch international ein Begriff. Mit der vorliegenden Komödie, bei der Boon nicht nur mitspielt, sondern bei der er auch Regie führte, hat der Gute aber daneben gegriffen. Mal abgesehen von der machohaften, abgestandenen Prämisse, kommt das Ganze wie ein ungelenker Versuch daher, drei Jahrzehnte zu spät die schlechteren Filme der „Police Academy“-Reihe zu kopieren. Ein Großteil der Gags dieses albernen Films will einfach nicht zünden. Da war man von der französischen Komödie zuletzt Besseres gewohnt.

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Fazit: Überflüssig.

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