Der dunkle Turm

Der dunkle Turm (foto: sony pictures entertainment)

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4 Sony Pictures Entertainment
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Stephen King erlebt in jüngster Zeit so etwas wie einen zweiten (oder dritten?) Frühling. Plötzlich will jeder seine Bücher verfilmen. Und auch an seine lange als unverfilmbar geltende “Der dunkle Turm”-Reihe hat man sich nun endlich herangewagt. Allerdings hat man hier aus acht Bänden einen einzigen Spielfilm gemacht. Dieser liegt jetzt fürs Heimkino vor. 

Der dunkle Turm ist der Kitt des ganzen Universums. Er hält alles zusammen und sorgt dafür, dass die ewige Dunkelheit und die Monster, die in ihr lauern, nicht über die Welt hereinbricht. Revolvermann Roland Deschain (Idris Elba) ist der letzte seiner Art und gefangen in einem ewigen Kampf mit Walter O’Dim, auch bekannt als der Mann in Schwarz (Matthew McConaughey), dem man nachsagt, schlimmer als der Teufel zu sein. Er hat das Ziel, den Dunklen Turm zu Fall zu bringen, indem er den Verstand entführter Kinder dafür einsetzt. Roland ist fest entschlossen, den Mann in Schwarz aufzuhalten. Hilfe bekommt er dabei überraschenderweise von einem Erdenkind (Tom Taylor), das eine ganz besondere Gabe hat: das Shining.

Puh. Wie schafft man es, ein episches Werk von acht Bänden in einen einzigen Film zu quetschen, ohne die Fans der Literaturvorlage zu enttäuschen? Klare Antwort: Gar nicht. Man lässt es lieber. Man tut hier dem Fantasy-Epos von King, an dem dieser über viele Jahrzehnte gestrickt hat, das allerlei Querverweise auf viele seiner Werke zieht und das auch in vielen anderen seiner Geschichten weitergestrickt wird, wirklich keinen Gefallen. Das Ganze wirkt in der präsentierten Form doch arg flach. Da hilft auch die Performance von Matthew McConaughey, der einen fabelhaften Bösewicht abgibt, nicht wirklich weiter. Vielleicht hätte man sich hier lieber – wie schon bei “Under the Dome” – für ein Serienkonzept entscheiden sollen. Dem Vernehmen nach ist eine “Der dunkle Turm”-Prequel-Serie übrigens gerade in Planung. Idris Elba soll dann wieder den Roland geben. Kann nur besser werden.

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Fazit: Enttäuschend.

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