Death in Paradise – Staffel 6

Death in Paradise (foto: edel)

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5 Edel: Motion

5

Schade: Bei „Death in Paradise“ scheint langsam die Luft raus zu sein. In Season 6 wurde schon wieder das Besetzungskarussell gedreht. Die Staffel liegt nun fürs Heimkino vor.

Langsam wird es ein bisschen nervig. Eine Serie steht und fällt bekanntlich mit ihren Hauptdarstellern. Sie sind oft der Grund, weshalb Zuschauer ihr die Treue halten. Wechsel auf diesen Schlüsselpositionen sind da nur schwer zu verkraften. Die britische Krimireihe „Death in Paradise“ hat in dieser Hinsicht die Geduld seiner treuen Zuschauer schon ein ums andere Mal strapaziert und die Hauptrollen immer wieder ausgetaucht. Konstant blieb nur die Kombination aus Verbrechen, karibischer Sonne und trockenem britischen Humor.

In der nun vorliegenden Staffel kehrt der Londoner Detective Inspector Humphrey Goodman (Kris Marshall) nach Folge sechs der Reihe den Rücken und wird von Detective Inspector Jack Mooney (Ardal O’Hanlon) abgelöst. Ein nerviger Umstand, hatte man sich doch gerade erst an Marshall gewöhnt, der ja selbst erst seit Staffel drei dabei war. Mooney ist in seiner Charakteranlage seinem Vorgänger Goodman überdies viel zu ähnlich, sodass der Wechsel auch inhaltlich wenig reizvoll ist.

Nun ja. In der Season 6 haben es die Ermittler in acht Episoden unter anderem mit einem Mann zu tun, der im lokalen Cricket-Club auf unerklärliche Weise zu Tode kommt, ein anderes Mal wird ein Vulkanologe tot am Vulkan Mount Esmee aufgefunden – und schließlich führt ein besonders verzwickter Fall die Ermittler von ihrer beschaulichen Karibikinsel ins verregnete London.

Immerhin: Die Fälle sind nach wie vor einigermaßen spannend und gut inszeniert. Das Niveau der ersten Staffeln wird dabei aber längst nicht mehr erreicht. Vielleicht ist es langsam an der Zeit …

Fazit: Bäumchen wechsel dich.

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