Dead Awake

Dead Awake (foto: pr)

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4 Eurovideo

4

Der Tod lauert im Schlaf – das Motiv kennt man ja bereits aus der „Nightmare On Elm Street“-Reihe. An die legendären Freddy-Krueger-Filme reicht „Dead Awake“ jedoch nicht ran. Der Horror-Streifen liegt nun fürs Heimkino vor. 

Wochenlang wird Kates Schwester Beth von bösen Alpträumen geplagt: Sie ist wach, kann sich aber nicht bewegen und ein unheimlicher Schatten kommt immer näher auf sie zu. Niemand nimmt Beths Sorgen ernst – und plötzlich ist sie tot. Einfach so. Im Schlaf unter mysteriösen Umständen gestorben. Kate (Jocelin Donahue) lässt das keine Ruhe. Gemeinsam mit Evan (Jesse Bradford), dem Freund ihrer verstorbenen Schwester, will Kate den bösen Träumen auf den Grund gehen. Im Laufe ihrer Recherchen finden sie heraus, dass schon mehrere Menschen von bösen Dämonen im Schlaf heimgesucht worden waren. Sie stoßen auf weitere ungeklärte Todesfälle, die dem von Kates Schwester frappierend ähneln. Bis Kate selber nachts aufwacht und sich nicht bewegen kann …

„Dead Awake“ ist aus der Feder des Grusel-Experten Jeffrey Reddick geflossen, der schon für Schinken wie „Final Destination“ und „Tamara“ mitverantwortlich zeichnete. In diesem Streifen widmet er sich der sogenannten Schlafparalyse, unter der weltweit unheimlich viele Menschen leiden. Betroffene befinden sich dabei bereits in der Aufwachphase, sind aber körperlich und mental immer noch in einem traum-ähnlichen Zustand, der es ihnen nicht erlaubt, zu sprechen oder sich sonstwie zu bewegen. Dazu können Halluzinationen eintreten. Ein Phänomen, das sich für das Horror-Genre natürlich hervorragend eignet. Der Kampf gegen die Müdigkeit (im Schlaf lauert der Tod!) wird hier aber nicht ganz so meisterhaft umgesetzt wie in den „Nightmare On Elm Street“-Filmen. Das Monster-Design (die Ungetüme kommen im japanischen Geister-Stil daher) überzeugt zwar, der Plot ist jedoch recht leidenschaftslos gestrickt. Die Figuren wirken selbst für einen Horrorfilm zu eindimensional, die Schauspieler können diese auch nicht wirklich mit Leben füllen. Dazu noch die hölzernen, teils geradezu abstrusen Dialoge. Nicht empfehlenswert.

Fazit: Da wird eine eigentlich interessante Prämisse verschenkt.

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