Crazyhead

Crazyhead (foto: studiocanal)

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7 Studiocanal

7

Horror im “Buffy”-Style, jede Menge Comedy und auch ein bisschen Coming of Age: Die erste Staffel der Netflix-Serie “Crazyhead” war recht unterhaltsam. Leider ist es bei nur einer geblieben. Diese liegt nun aber fürs Heimkino vor.

Nein, nichts ist so wie es scheint. Eine Erfahrung, die die gute Amy jetzt mit Mitte 20 machen muss. Dabei sprechen wir nicht von den ganz normalen Problemchen einer Mittzwanzigerin, sondern von Dämonen. Denn die sind mitten unter uns. Amy (Cara Theobald) kann sie sehen – und hält sich natürlich erstmal für komplett verrückt. Bis sie der etwas rustikalen Raquel (Susan Wokoma) begegnet. Bewaffnet mit Wikipedia-Wissen und einem Schlagstock, den sie auf Ebay ersteigert hat, ist Raquel eine Dämonenjägerin mit einem ausgeprägten Mangel an Sozialkompetenz. Dennoch entwickelt sich zwischen den beiden, während sie so gegen die Legionen der Hölle kämpfen, eine schräge Freundschaft. Doch ihr Leben ist in großer Gefahr …

Gerade einmal sechs Episoden waren dieser Netflix-Serie vergönnt, die zur Halloween-Zeit 2016 ihre Premiere feierte und aus der Feder des “Misfits”-Macher Howard Overman stammt. Sechs Episoden, die es aber durchaus in sich haben. Der Horror beschränkt sich zwar zum großen Teil auf Jumpscare-Momente, und auch in Sachen Fäkal-Humor muss man den einen oder anderen Moment überstehen, tut man dies aber, wird man mit einer spannenden, unterhaltsamen, wunderbar schwarzhumorigen Serie belohnt, für die das Binge-Watching geradezu erfunden wurde. Keine Frage, eine Fortsetzung wäre hier durchaus wünschenswert gewesen.

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Fazit: Unterhaltsam.

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