Corey Taylor – Purple Rain

Prince ist tot. Aus diesem Grund fallen wir mit unserem Clip der Woche ausnahmsweise aus der Reihe und präsentieren statt einer Song-Entdeckung die Würdigung einer Legende. Übernommen hat das für uns Slipknots Corey Taylor mit seiner wunderschönen „Purple Rain“-Version, die er am Donnerstag im First Avenue Club in Minneapolis zum Besten gab – übrigens eine Location aus dem „Purple Rain“-Film.

Der Slipknot- und Stone Sour-Frontmann, ganz lässig im weißen Shirt, Jeans und mit zurückgekämmten Haaren, kam solo auf die Bühne und stöpselte seine Gitarre ein. Er hieß das Publikum, leise zu sein, spielte das berühmte Intro – und sofort waren die Zuschauer hin und weg. Es war eine fantastische Version, die Taylor darbot, leidenschaftlich und roh. Dabei verzichtete er jedoch auf das berühmte Gitarren-Solo. Er ließ den Song stattdessen durchrollen, stand da am Ende alleine im Scheinwerferlicht und schaute gen Himmel, als hätte er gerade einen spirituellen Moment. Eine große Geste.

Übrigens: Nicht nur mit dem Opener seines Konzerts huldigte Taylor der Pop-Ikone. Auch am Ende gab’s nochmal eine Verbeugung vor Prince, als Taylor „Little Red Corvette“ schmetterte – und das Publikum den ganzen Song mitsang.

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