Brian May – Queen in 3-D

Queen in 3-D (foto: edel books)

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Freddie Mercury ist zwar schon seit ein paar Montagen tot, die Marketingmaschine rund um Queen läuft aber immer noch auf Hochtouren. Gitarrist Brian May hat nun mit „Queen in 3-D“ ein ganz besonderes Coffee-Table-Book vorgelegt.

Es ist eine mehr als nette Idee: Auf rund 250 großformatigen Seiten präsentiert May jede Menge Bilder aus seinem privaten Archiv. Fotos, die er selbst über die Jahre geschossen hat. Fotos, die Queen nicht nur auf der Bühne, sondern auch backstage und im privaten Umfeld zeigen. Die meisten davon dürften selbst eingefleischten Fans unbekannt sein. Der Clou: May, seit jeher an dieser Art der Fotografie interessiert, hat sie in 3-D aufgenommen.

Mays ursprüngliche Idee, eine nette 3-D-Fotosammlung mit ein paar hübschen Kommentaren zu versehen und so ein dünnes Büchlein auf die Beine zu stellen, hat sich schnell zu einem Mammutwerk entwickelt, weil der Gitarrist sich Zeit und Raum gibt, auch die Hintergründe zu den Fotos ausführlich zu erzählen. May ist damit das erste Queen-Mitglied, das zum Griffel gegriffen hat, um die Geschichte der Kapelle zu erzählen. Und so entstand eine Art (lückenhafte) Queen-Autobiografie, die mit dem ersten Album der britischen Rock-Legenden beginnt, unter anderem von der letzten Tour mit Freddie berichtet und schließlich auch noch die Gegenwart beleuchtet. Eine Story, in die man sich schön reinwühlen kann, sobald man die ersten, spröderen Seiten überstanden hat, die sich vor allem um die Technik drehen, mit der die Bilder beziehungsweise das Buch erstellt wurde(n).

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Fazit: Ein kiloschweres Werk, das sich nicht nur bei Fans hübsch im Regel macht.

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