Banks: Neues Album, neues Video

Banks (foto: universal music)

Eingeschnürt in schwarze und weiße Seile. Sich windend, räkelnd, singend. Banks gibt sich im Clip zu „Gemini Feed“, der ersten offiziellen Single ihres neuen, Ende September erscheinenden Album „The Altar“, ebenso feminin wie düster.

Gemini Feed – BANKS

Regie bei dem Clip führte übrigens Philippa Price, die auch schon für den Banks-Clip zu „Fuck With Myself“ zuständig war und unter anderem auch Rihannas Performance bei den diesjährigen Brit Awards konzipierte.

Das Video bringt das am 30. September erscheinende Album auf den Punkt: Auf „The Altar“ geht es ebenso weiblich wie düster zu, Melancholie und Sex-Appeal gehen hier Hand in Hand.

Bereits mit dem ersten Song aus dem neuen Album, „Fuck With Myself“, sorgte Jillian Banks für Aufsehen: In dem grandios-verstörenden Video wird sie dabei gezeigt, wie sie in einem Raum durch die Luft kreist und sich selbst attackiert, wobei sie von Tänzern flankiert wird, die sich verbiegen – ein absolut faszinierender, wenngleich auch verstörender Anblick.

„Dieser Song handelt davon, dein eigener bester Freund zu sein, deine eigene Mutter, dein eigener Lover“, so Banks über den Song. Das Video könnt Ihr Euch hier weiterhin anschauen:

Kennzeichnend für „The Altar“ ist wie auch schon auf dem Vorgänger-Album „Goddess“ von 2013 die Kombination aus der Harfen-hellen Stimme der Sängerin und den schweren Beats und Synthesizern, die den Rahmen für ihren Sound bilden. Banks schafft mit dem zweiten Album mehr Ecken und Kanten und bewegt den Hörer mit vereinnahmenden Rhythmen.

Produziert wurde das Album unter anderem von S O H N, Tim Anderson, DJ Dahi und Al Shux.

Oft wird die Sängerin, deren Musik irgendwo zwischen R’n’B, Soul, Pop und Elektro einzuordnen ist, mit Künstlerinnen wie Aaliyah, Fiona Apple, Kate Bush, Erykah Badu und Lauryn Hill verglichen. Banks, die in den Staaten bereits ein gefeierter Star ist, wird auch in Deutschland als „Ausnahmekünstlerin“ (Spex) und als „Post-R&B-Hoffnung“ (Spiegel) betitelt.

Fuck With Myself – BANKS

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