Ballerina

Ballerina (foto: studio)

Our Rating

8 Wild Bunch

8

Zauberhaftes 3D-Animations-Abenteuer um ein tanzbegeistertes Waisenkind für Klein und Groß: „Ballerina“ ist soeben fürs Heimkino erschienen.

Die 12-jährige Félicie will Tänzerin werden. Doch in dem Waisenhaus, in dem sie aufwächst, hält man nichts von ihrem Bewegungsdrang. Nur Victor, dessen Traum Erfinder zu werden ebenfalls belächelt wird, glaubt an die künftige Ballerina. Natürlich hat Victor schon einen Fluchtplan entwickelt, der die beiden direkt in die Stadt katapultiert, in der ihren Träumen nichts mehr im Weg stehen soll: Paris – die Stadt der Lichter und Entstehungsort einer futuristischen Stahlkonstruktion namens Eiffelturm. In der Metropole werden die beiden schon bald getrennt und Félicie, allein auf sich gestellt, macht sich auf die Suche nach dem Pariser Opernhaus. Was sie dort sieht, verschlägt ihr glatt den Atem und bestärkt sie in ihrem Entschluss: Sie will auf dieser Bühne tanzen! Doch einen Platz in der elitären Ausbildungsstätte zu ergattern ist für ein Waisenmädchen vom Lande schier unmöglich. Félicie ist auf Hilfe angewiesen – und auf ein paar kleine Tricks …

Nein, mit „Black Swan“ hat das Ding hier natürlich nichts gemein. „Ballerina“ ist ein Film für die ganze Familie. Pädagogisch wertvoll. Sehr warmherzig und liebevoll gestaltet, wunderbar erzählt, dramatisch und humorvoll zugleich. Eine Liebeserklärung an Paris und die Welt des Tanz. Mit einem Budget von 28 Millionen Dollar beweist diese französisch-kanadische Produktion, dass es jenseits von Disney und Pixar noch jede Menge Raum gibt. Als deutsche Synchronstimmen wurden Maria Erich als Félicie, Max von der Groeben als Victor und Joachim Llambi als der strenge Tanzlehrer Mérante gewonnen – sie machen ihre Sache gut.

Fazit: Schöner als „Ratatouille“.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.