Baby Driver

Baby Driver (foto: sony pictures)

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8 Sony Pictures

8

Zweifellos einer der coolsten Filme des Jahres: Der ebenso actiongeladene wie ästhetische Gangsterfilm „Baby Driver“ überzeugt vor allem durch seinen einzigartigen Einsatz von Musik. Der Streifen liegt nun fürs Heimkino vor.

Ein Teufel am Lenkrad: Baby (Ansel Elgort) ist ein junger talentierter Fluchtwagenfahrer, der sich komplett auf die Musik aus seiner persönlichen Playliste verlässt, um seinen Job zu erledigen. Die Earbuds hat er auch außerhalb des Wagens im Ohr: Sie übertönen den Tinnitus, den er sich bei einem Autounfall zuzog, bei dem seine Eltern ums Leben kamen. Als der recht unnahbar scheinende Kerl das Mädchen seiner Träume (Lily James) trifft, sieht er die Chance, einen ehrlichen Weg einzuschlagen und einen Schlussstrich unter sein Gaunerleben zu ziehen. Nur noch ein Job, dann soll Sense sein. Dummerweise hat er da die Rechnung ohne den Gangsterboss Doc (Kevin Spacey) gemacht, der auf Babys Dienste nicht so einfach verzichten will. Ein zum Scheitern verurteilter Raubüberfall gefährdet letztlich Babys Leben, seine Liebe und seine Freiheit.

Keine Frage: Regisseur Edgar Wright hat mit „Baby Driver“ einen recht rasanten und großartig inszenierten Action-Reißer geschaffen. Eine unterhaltsame Gangster-Geschichte, die überdies noch mit einem fantastischen Soundtrack überzeugt. Das Ding ist eine fast perfekte Symbiose aus Musik und Film, die das Zeug zum Kultfilm hat. Fast perfekt, weil sich der Streifen, ab und an doch etwas zu sehr an sich und seiner Brutalität berauscht und am Ende dann doch in so einige Klischees verfällt. Unterhaltsam ist er aber trotzdem.

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Fazit: Sehenswert.

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