Arsenal

Arsenal (foto: universum)

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2

Nicolas Cage und John Cusack gemeinsam in einem Film? In den neunziger Jahren hätte das noch für Qualität gebürgt. 2017 nicht mehr: „Arsenal“ ist ein recht alberner Action-Schinken. Das Ding ist jetzt auf DVD und Blu-Ray erschienen.

Nach einer schlimmen Kindheit im US-Staat Mississippi entwickeln sich die Brüder JP (Adrian Grenier) und Mikey (Johnathon Schaech) zu zwei Männern, die unterschiedlicher kaum sein könnten: Während JP ein solides Leben als Familienmensch und Geschäftsführer einer Baufirma führt, hat der impulsive und unberechenbare Mikey dauernd Probleme. Seinen Lebensunterhalt verdient er mit diversen kriminellen Machenschaften – zum Unverständnis seines Bruders. Doch als Mikey und seine Tochter in die Fänge des perfiden und brutalen Gangsterbosses Eddie King (Nicolas Cage) geraten, wird die Bruderbande auf eine harte Probe gestellt. Mit Unterstützung des Polizisten Sal (John Cusack) versucht JP alles, um Mikey und seine Tochter zu befreien.

Es ist ein Film voller Enttäuschungen. John Cusack taucht in dem Streifen kaum auf, obwohl das Marketing anderes verspricht. Ein recht unnötiger Auftritt. Nicolas Cage, den anderen großen Namen, hat man in eine mehr als alberne Maske gesteckt, die an Andy Kaufmans „Tony Clifton“ erinnert. Hauptdarsteller Adrian Grenier scheint mit der simpel angelegten Rolle komplett überfordert gewesen zu sein. Und dann dieser uninspirierte Plot! Dessen Schwächen versuchen die Macher mit exzessiven Gewaltszenen zu kaschieren, die aber out of place wirken. Ein Film zum Vergessen.

Arsenal

Fazit: Schwach.

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