Akua Naru – My Mother’s Daughter

Mal düster und geheimnisvoll, mal hoffnungsvoll und leuchtend, aber immer eindringlich: Der Clip zur Single „My Mother’s Daughter“ von Akua Naru ist unser Video der Woche.

Akua Naru hat sich in den vergangenen sechs Jahren zu den wichtigsten Vertretern des Conscious Rap gemausert. Die Wahlkölnerin, die ursprünglich aus New Haven, Connecticut (USA) stammt, beeindruckt mit ihrer kraftvollen, poetischen Lyrik, ihrem Talent zum Geschichten erzählen und ihrer Gabe, historische Erzählungen in ihre Musik einzubinden. Naru widmete sich dem Schreiben „to fulfill the void she needs filled since access to female voice has been so limited in hip hop”, wie sie sagt.

Nun hat sie also mit „My Mother’s Daughter“ die erste Single zu ihrem dritten Album „The Blackest Joy“ rausgehauen, das im Frühjahr 2018 erscheint. Der in Teilen dunkle und geheimnisvolle, an anderen Stellen wiederum leuchtende und hoffnungsvolle Song ist eine Erzählung über schwarze Weiblichkeit, westafrikanische Spiritualität, Abstammung und Schwesternschaft. Mit ihren westafrikanischen Einflüssen – das Intro des Songs ist in Mina gesungen – vermengt Naru abermals Genres schwarzer Musik und gleitet mühelos zwischen Soul, Jazz und Hip-Hop hin und her.

Der Hamburger Regisseur Joachim Zunke hat das Video in Lomé in Togo/Westafrika gedreht. Es stellt Akua Naru als Mystikerin und Wanderin dar und lässt ihre inneren und äußeren Welten verschmelzen: eine visuelle Hommage an afrikanische Weiblichkeit in Afrika und der Diaspora.

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