Courtney Barnett: Von toten Füchsen und Vororten ohne Ausweg

Courtney Barnett (foto: leslie kirchhoff)

Am 20. März erscheint das offizielle Debütalbum „Sometimes I Sit and Think, And Sometimes I Just Sit“ von Courtney Barnett. Als Teaser hat die Dame nun einen neuen Song ins Netz gestellt: „Depreston“.

Darin stellt Barnett während der Haussuche im Melbourner Vorort Preston fest, dass sie sich in einer wirklich deprimierenden Gegend befindet. „How’s that for first impressions! This place seems depressing, it’s a Californian bungalow in a cul-de-sac. It’s got a lovely garden, a garage for two cars to park in, “or a lot of room for storage if you’ve got just one”.“

„Sometimes I Sit And Think, And Sometimes I Just Sit“ wurde innerhalb von zehn intensiven Tagen in den Head Gap Studios in Melbourne aufgenommen. In ihre Songs mischt sie urkomische Beobachtungen, die sie durch ihre – oft verheehrende – Selbsteinschätzung filtert. Stets clever, nie prätentiös. Deprimierende Anmietungen, tote Füchse, Beziehungen, die ins Nichts führen, ausweglose Vororte sowie ihre eigenen Ängste, Zweifel und Unsicherheiten – nichts entgeht Barnetts bissigem Humor.

Live wird man Courtney Barnett im April in Deutschland sehen können. Unterstützt wird sie von ihrem Labelkollegen Fraser A. Gorman.

TERMIN
12. April 2015 – Berlin, Heimathafen